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Missverständnis Diät

Die Variationsvielfalt der Diäten ist beeindruckend, die Vergänglichkeit der Erfolge ebenso. Wer meint, Übergewicht mittels kurzfristiger Radikalkuren schnell wieder loswerden zu können irrt, denn das griechische Wort „diaita“ bedeutet mehr als nur Abnehmen - es steht vielmehr für „Lebensweise“.

 

Fettsäuren

Der Körper kann gesättigte Fettsäuren (in tierischen Fetten mit Ausnahme von Fisch) nur als Depotfett verwenden.

Einfach ungesättigte Fettsäuren (Oliven-, Rapsöl, Nüsse,...) werden hingegen gut verwertet. Sie senken das LDL-Cholesterin, und haben eine freie Kohlenwasserstoffverbindung zum Transportieren der fettlöslichen Vitamine A, D, E, K.

Bei den mehrfach ungesättigten Fettsäuren gibt es verschiedene Gruppen: Die Omega-3- (Alpha-Linolensäure) und die Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure) zählen zu den essenziellen Fettsäuren.

Omega-3-Fettsäuren senken Triglyceridwerte und das Gesamtcholesterin, wobei aber das HDL/gut gestärkt wird. Sie haben eine positive Wirkung auf Durchblutung, Blutdruck und entzündliche Erkrankungen (z.B. Rheuma). Fisch, Walnüsse, Rapsöl, Sojaöl, Leinöl

Pflanzenöle sind reich an Omega-6-Fettsäuren: Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Distelöl.

Omega-3-Fettsäuren sind antioxidativ und entzündungshemmend. Omega-6-Fettsäuren fördern Entzündungen.

Es herrscht ein nachteiliges Ungleichgewicht zwischen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren. Das Verhältnis liegt bei 1:20, sollte aber besser bei 1:5 oder liegen.

Transfettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die sich kaum von gesättigten FS unterscheiden. Sie können durch Bakterien im Pansen von Wiederkäuern, industrielle Härtung (von Margarine/ Backfette) und durch Erhitzen bei zu hohen Temperaturen entstehen. Trans-FS können das LDL erhöhen und zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.